Damengymnastik
Seit 1987 gehört die Damengymnastik zur SG Gronau und ist mit 130 Mitgliedern die zweitgrößte Abteilung.
Neben den Gymnastikstunden in zwei Gruppen werden zusätzlich diverse Kurse unter der Leitung qualifizierter Trainerinnen an verschiedenen Tagen im Dorfgemeinschaftshaus angeboten.
Auch die Geselligkeit kommt neben dem umfangreichen Sportangebot nicht zu kurz. Die Abteilungsweihnachtsfeier, das schon traditionelle Heringsessen am Aschermittwoch und unser "letzter Mittwoch" vor den Sommerferien sind gern besuchte Veranstaltungen. Ferner bieten wir jedes Jahr im Wechsel einen 1- bzw. 2-Tages Ausflug an.
Interesse geweckt?
Dann komm doch einfach mal in eine der Übungsstunden zum Schnuppern vorbei. Wir freuen uns auf neue Teilnehmerinnen!
Aktuelles
Letzter Trainingsmittwoch mit „Salatparty“ und 2-Tages-Ausflug der Gymnastikfrauen: „Der Edersee und Melsungen warten auf uns!“
Zum letzten Trainings-Mittwoch (02.07.) vor der Sommerpause trafen sich die Gymnastikfrauen auf dem Sportgelände der SG Gronau zur beliebten Salat-Party.
Der Sommerhitze zum Trotz haben die „Alten Herren“ ein schattiges, luftiges Plätzchen auf dem Gelände gefunden und es für die Turnerfrauen mit Tischen und Bänken hergerichtet. Im
Sportlerheim wurden Tische sowie Geschirr für das Büffett parat gestellt und auch für die Bewirtung gesorgt . So verwöhnt, konnte man trotz der heißen Temperaturen draußen sitzen, die von den Turnerinnen mitgebrachten Salate und Leckereien genießen, sich mit kühlen Getränken erfrischen und einen schönen Sommer-Abend verbringen.
Mit o.g. Motto starteten am darauf folgenden Wochenende 05./06. Juli 38 Gymnastikfrauen zu ihrem 2-Tages-Ausflug in die Ederseeregion. Samstags morgens ging es in Gronau los. Am Edersee angekommen stärkte man sich mit einem kleinen Frühstückssnack sowie einem Sektumtrunk. Danach konnte man zuerst über die imposante Edertalsperrmauer schlendern und das gigantische Bauwerk und die Aussicht über den Stausee auf sich wirken lassen.
Das beeindruckende Bauwerk wurde vor über 100 Jahren (1908-1914) erbaut und ist eines der größten Bauwerke. Bis heute sichert die 400 m lange Edertalsperre die Wasserversorgung der Weser und des Mittellandkanals in den Sommermonaten, dient dem Hochwasserschutz und auch der Stromerzeugung. Aber auch die Nutzung für Tourismus, Freizeit, Fischerei, Wassersport oder Naherholung kommt nicht zu kurz. Davon konnten sich die Turnerfrauen bei einer 2-stündigen Schiffsrundfahrt über den See überzeugen. Über 27 km schlängelt sich der Stausee durchs Tal. Vom Schiff aus konnte man viele schöne ruhige Eckchen, hoch oben die große Burg Waldeck, dann wieder kleine trände, Wassersportler, eine Vielzahl von Segelbooten und Jachten betrachten oder einfach das schöne Wetter und die gesellige Fahrt genießen. Trotz Niedrigwasser waren aber keine Anzeichen der versunkenen Dörfer, die damals dem Stausee weichen mussten, zu sehen.
Bevor es weiter ging zum Hotel wurde noch ein kleiner Abstecher in Fritzlar eingelegt, um durch die Altstadt mit ihren alten Stadtmauern/Türmen und den historischen Fachwerkkulissen zu bummeln oder den Dom zu besichtigen. Dann ging´s weiter nach Melsungen. Den Abend ließ man gemütlich in einem Balkan-Restaurant ausklingen.
Am nächsten Morgen startete die Gruppe zu einer geführten Stadtbesichtigung durch Melsungen.
Mit interessanten Informationen und der ein oder anderen Anekdote im Gepäck führte der Stadtführer die Frauen durch den Kern der mittelalterlichen Altstadt. Auf der Bartenwetzerbrücke (Steinbrücke über die Fulda, erbaut 1596), geschmückt mit Bronzefiguren der Bartenwetzer (Holzfäller, die ihre Äxte wetzten) war der Startpunkt. Noch heute sind die tiefen Kerben im Stein vom Wetzen der Äxte zu sehen.
Vorbei an malerischen Fachwerkhöfen (Malerwinkel), einer in Deutschland seltenen Fachwerk-Klinker-Kirche, führte der Weg zum Stadtkern und den Marktplatz. Das Melsungen an bedeutenden Handelsrouten lag, kann man noch heute an der Vielzahl (1.300 Bauwerke) der stattlichen Fachwerkbauten, die sehr schön restauriert sind, sehen. Ein architektonisches Juwel ist auch das Melsunger Rathaus, das nach einem verheerenden Brand im Jahre 1554 wieder aufgebaut wurde und noch heute als Rathaus genutzt wird. Um 12 Uhr mittags sollte sich eigentlich der Bartenwetzer im Rathausturm zeigen, trotz erst kürzlich vorgenommener Restaurierung tat er es jedoch nicht – vielleicht hat er ja sonntags frei.
Über den Stadtkern ging es noch vorbei am ehemaligen Stadtschloss, früher als Jagdschloss genutzt und heute Sitz von Finanzamt und Amtsgericht. Um die Ecke zeigte dann die Gänseliesel (Bronzefigur mit 5 Gänsen), eine Hommage an das Märchenland Nordhessen mit ihren Märchensammlern, der Gebrüder Grimm, wieder den Weg zum Rathaus und der Bartenwetzerbrücke. Dort endete die kurzweilige und sehr interessante Führung.
Mit einer kleinen Anekdote von der Fraa vun Bensem und einem Bergsträßer Tropfen bedankten sich die Frauen für die Tour.
Bald ging es wieder zurück in die Heimat. Auf dem Rückweg wurde noch einmal Rast in einer Brauereigaststätte in Pfungstadt eingelegt und nach einem gemeinsamen Abschlussessen den Tag ausklingen lassen.
Sportfest zum 10-jährigen Jubiläum der Krabbel- und Sportkinder der SG Gronau
Seit nunmehr 10 Jahren besteht die Gruppe der Krabbel- und Sportkinder der Abteilung Frauengymnastik bei der SG Gronau.
Ins Leben gerufen wurde die Krabbelgruppe & Sportkinder damals von Natascha Trautmann. Seither findet diese Gruppe regen Zuspruch.
Kinder unterschiedlicher Altersgruppen besuchen die Betreuungsstunden. Von U3 Kindern oder Kindern im Alter zwischen 3-5 Jahren ist alles dabei. Die größte Gruppe bilden die Kinder ab 5 Jahre (bis ca. 4. Klasse). Die älteren Kinder - ursprüngliche Krabbelkinder - sind immer noch dabei und kommen nach wie vor gerne zum Sport.
Daran lässt sich das tolle Engagement von Natascha und ihrem Team, das sie bei ihrer Arbeit unterstützt, ablesen. Zudem ist die Arbeit mit den Kindern auch sehr nachhaltig, gut für das Dorf und den Verein, denn alle Kinder können das Sportangebot vor Ort nutzen, spielen und Spaß haben.
Zum 10-jährigen Jubiläum der Krabbel- & Sportkindergruppe hat deshalb die Abteilung Frauengymnastik der SG Gronau am letzten Samstag, 26.4., auf dem Sportplatz in Gronau ein kleines Sportfest veranstaltet. Dazu wurde auf dem Gelände ein großer Spielparcours mit vielen unterschiedlichen Spielgeräten und Anforderungen, z. B. Hindernisse oder Hürden überwinden, Balancieren, Bälle in Körbe werfen, durch Tunnels kriechen, Kegelspiele und vieles anderes mehr, vorbereitet. Für Groß und Klein war einiges geboten. Selbst für die Kleinsten stand eine Hüpfburg parat.
Bei schönem Frühjahrswetter sind viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern der Einladung gefolgt und auf den Sportplatz gekommen. Die Kinder haben sich sogleich an den vielen Stationen ausprobiert und mit viel Freude und Spaß den Parcours bewältigt. Auch die Hüpfburg fand bei den Kleinsten regen Zuspruch. Die Dorfkinder haben mit einer sportlichen Tanzeinlage ihr Können gezeigt. Bei einer Tombola wurden viele Spiel- und kreative Artikel verlost. Die Eltern, Kinder und Besucher wurden mit selbst gebackenen Kuchen, Muffins, sowie einer Obst- und Rohkostauswahl versorgt.
Das Kinder-Sportfest auf dem Sportgelände der SG Gronau war eine rundherum gelungene Veranstaltung.
Weihnachtsfeier der Frauen-Gymnastikabteilung SG Gronau am 18.12.2024
Nach langer Zeit und diversen Weihnachtsausflügen hat der Vorstand der Gymnastikabteilung die Turnerinnen nun wieder zu einer Weihnachtsfeier in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Dafür wurde der Saal festlich geschmückt und ein kleines Programm für den Abend vorbereitet.
Im weihnachtlich dekorierten DGH wurden 58 Gymnastikfrauen mit einem Sektempfang, gesponsert von zwei Jubilarinnen, begrüßt. Dabei informierte die Abteilungsleiterin Beate Braun darüber, dass wieder auf Weihnachtsgeschenke verzichtet wurde und dafür das Geld einem sozialen Zweck zu Gute kommen soll. In diesem Jahr wurde deshalb die Wohnungsnotfallhilfe der Diakonie Bergstraße in Bensheim mit einer Spende in Höhe von 500 € bedacht.
Nach der Begrüßung wurde die Turnerinnen an die festlich gedeckten Tische gebeten. Zur Einstimmung wurden vor dem Essen noch gemeinsam Weihnachtslieder angestimmt. Zwischen den einzelnen Gängen trug Karin Medelnik den Damen eine Weihnachtsgeschichte über neugierige Leute vor.
So hat ein Ehepaar das Geschenk für den anderen derart gut versteckt, dass es zur Bescherung nicht mehr auffindbar war. Ständig fragten sie sich, welches Geschenk man bekommt und wo es wohl versteckt ist. Jeder sagte zu dem anderen „sei doch nicht so neugierig – du wirst schon sehen, was du kriegst“. Sie wuselten durch die Wohnung hin und her und schauten über all nach, jedoch war nirgends ein Geschenk zu finden. So sagte er endlich, dass er etwas kleines, rundes hätte und sie: ich habe was ganz spitzes für dich.
Nach dem in der Wohnung alles durcheinander gebracht, die Schubladen durchwühlt, die Möbel verrückt waren, jedoch nichts gefunden wurde, setzte sich der Mann müde auf den Sessel und spürte plötzlich etwas ganz spitzes . Er sprang hoch, griff in seine Hosentasche und plötzlich kullerte etwas kleines, rundes heraus und rollte über den Boden. Wollt` ihr nun wissen was es war? - Seid doch nicht so neugierig !
Nach dem Essen und vor dem Wichteln haben sich noch einmal viele Turnerinnen im großen Kreis zu einem Friedenstanz aufgestellt und sich mit viel Spaß bemüht, den gezeigten Schritten zu folgen.
Danach durften die Turnerinnen aus einem Säckchen Nummern für die Wichtel-Geschenke ziehen. Um die Spannung zu steigern, durften die Geschenke aber nur gemeinsam geöffnet werden. Unter großem Gelächter kam dabei allerlei Lustiges zum Vorschein: von blondem Haarfärbemittel für eine echte Blondine, einen Osterhase oder einer Toilettenbürste und sogar verführerischen Dessous war einiges kurioses dabei.
Der schöne Abend endete mit einem gemeinsamen gesungenen Lied und allen guten Wünschen für das bevorstehende Fest und das neue Jahr.
Tagesausflug 2024 nach Homburg und Blieskastel
Am 13.07.24 sind 40 Gymnastikfrauen zu ihrem Tagesausflug aufgebrochen. Dieses Mal führte der Ausflug zur größten Buntsandsteinhöhle Europas nach Homburg und anschließend in die Barockstadt Blieskastel.
Früh morgens ging es in Gronau los. Unterwegs stärkte man sich wie immer mit einem kleinen Snack sowie einem Sektumtrunk.
Am frühen Mittag war das erste Ziel in Homburg erreicht. Die Erkundung der unterhalb der Burgruinen liegenden Schlossberghöhlen war als erster Programmpunkt vorgesehen. (sh. Gruppenbild)
Bei der sehr informativen Führung konnten die Besucherinnen die von Menschen geschaffenen geheimnisvollen Gänge und imposanten Kuppelhallen besichtigen. Es gab interessante Informationen zu der wechselhaften Geschichte der Höhlen und auch über die im Laufe der Jahrhunderte unterschiedlichen Nutzungen. Auch konnte man einzigartige Einblicke in die Entstehungszeit des Buntsandsteines vor über 250 Mio Jahren sehen. Damals lag der heutige Standort inmitten eines europaweiten Wüstengebietes und an manchen Stellen lassen sich auch Fußspuren kleiner Echsen, die damals dort lebten, entdecken.
Nach der Erkundung der Höhlen konnte man noch durch die Ruinen der Vauban-Festung spazieren bevor es zum nächsten Ziel, der Barockstadt Blieskastel, aufgebrochen ist.
In Blieskastel angekommen, konnten die Frauen auf eigene Faust die barocke Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und diversen Sehenswürdigkeiten, wie z. B.der Napoleonsbrunnen, die Schlosskirche oder die über dem Stadtkern von Blieskastel gelegene „Orangerie“ mit Barockgarten, ein Renaissancebauwerk aus dem 17. Jahrhundert, erkunden.
Bevor wieder der Heimweg angetreten wurde, ist man noch zu einem gemeinsamen Essen in ein gemütliches Gartenlokal in Bürstadt eingekehrt.